MAKROBIOTIK und ALGEN

Makrobiotik heißt: „Das Große Leben“

Die Makrobiotik ist das uralte Wissen von einer Lebensweise, die auf einem tiefen Verstehen der Prinzipien des Ausgleichs, die in der Natur ganz selbstverständlich herrschen, basiert. Wie bei zahlreichen indigenen Völkern Amerikas, den sogenannten Indianern, wird die Erde als ein Lebewesen gesehen und respektiert. Der Mensch versteht sich als ein Teil der Natur und als Bindeglied zwischen der Welt der Pflanzen, der Welt der Tiere und dem Kosmos. Diese ebenbürtige Rolle führt dann naturgemäß zur Erkenntnis hin, dass es einem ungleich mehr bringt ein „fördernder“ und nicht bloß ein „fordernder“ Teil der Natur zu sein.

Makrobiotik sind uralte Prinzipien der orientalischen Philosophie, die, wenn man es will, ganz leicht in unser Alltagsleben integriert werden können. Sie zeigen uns wie der Weg zum Glück über unsere Gesundheit führt. Ein Weg der allen Menschen offen steht und besonders leicht für jene ist, die kreativ und innerlich bereit dazu sind, sich von ihren körperlichen und geistigen Schwierigkeiten dauerhaft und aus eigener Kraft zu befreien.

Der Volksmund sagt: „Du bist was du isst.“ Jeder Mensch spürt irgendwie, dass diesem Spruch eine Wahrheit inne wohnt. Deshalb kommt in der Makrobiotik – als Basis für ein glückliches und gesundes Leben – einer naturbelassenen und ausgeglichenen Ernährungsweise höchste Bedeutung zu. Makrobiotische Lebensmittel sind uralte Heilmittel, die vielseitig anwendbar und richtig zubereitet sehr wohlschmeckend sind. Makrobiotische Lebensmittel sind seit tausenden von Jahren unverändert. Die Samurai, die wegen ihrer Beherztheit, ihrer unerschütterlichen Treue und Willensstärke bis heute allseits geachtet sind, wurden von den japanischen Herrscherdynastien mit makrobiotischen Lebensmitteln entlohnt und mit eigenen Gärten, wo sie sich ihre Lebensmittel, in völligem Einklang mit der Natur, anbauen konnten.

Bis zum heutigen Tag sind makrobiotische Lebensmittel wie Kuzu, dieUmeboshipflaume, Miso und andere fermentierte Schätze aus dem fernen Osten, nie versiegende Energiequellen. Sie sind Garanten für ein dauerhaftes Lebensglück, die uns dabei helfen, dass wir auch hochgesteckte Ziele in unserem Leben leicht erreichen.

So besonderen Menschen wie George Oshawa und Michio Kushi, sowie einigen ihrer Schülerinnen und Schüler haben wir es zu verdanken, dass die Makrobiotik auch in unseren Breiten bekannt wurde und sich seither einer wachsenden Beliebtheit erfreut. Wir selbst und eine mittlerweile beeindruckende Zahl von NATURGARTEN-Kundinnen und -Kunden fanden in der Makrobiotik eine Möglichkeit degenerative Trends umzukehren und mithilfe einer einfachen Ernährungs- und Lebensweise wieder in Harmonie mit uns selbst und mit unserer Umwelt zu kommen.

Seit vier Jahrzehnten pflegen wir im NATURGARTEN intensive Geschäftsbeziehungen mit unseren ehrenwerten Partnerbetrieben in Japan, damit wir unsere Kundinnen und Kunden mit den hochwertigsten makrobiotischen Lebens-Mitteln versorgen können. Eine ständig steigende Nachfrage bestätigt uns in unserer Überzeugung, dass wir heute mehr denn je Lebens-Mittel brauchen, die natürlich sind und gleichzeitig über möglichst hohe energetische Schwingungsfrequenzen verfügen. Makrobiotische Lebens-Mittel aus dem NATURGARTEN sind ganz im Geiste der ehrwürdigen fernöstlichen Kultur traditionell biologisch angebaut, geerntet und auf möglichst schonende Weise mit Meisterschaft verarbeitet worden.

Und last but not least ist Makrobiotik nicht nur gesund, sondern auch und vor allen Dingen: „Gesundheit die schmeckt“. Deshalb sind wir sehr stolz darauf, dass sich gleich mehrere der bekanntesten Haubenköche und –köchinnen Österreichs mit makrobiotischen und anderen Lebens-Mitteln aus dem NATURGARTEN versorgen lassen.

ALGEN – MEERESGEMÜSE

 

Algen kommt in der Makrobiotik ein besonders hoher Stellenwert zu. Die Algen waren die ersten Gemüsepflanzen auf unserem Planeten. Es hat sie schon gegeben, als hier noch nicht einmal Wasser und Land voneinander getrennt gewesen sind. Als die Ältesten sind sie die Grundlage sämtlicher Gemüsesorten, die sich dann im Laufe der Evolution aus ihnen heraus entwickelt haben.

Meeresgemüse hat für die Menschheit seit alters her eine wichtige Rolle gespielt. Seit Jahrtausenden werden braune, rote, grüne und blaugrüne Algen aus Meeren, Seen und Flüssen geerntet. Algen sind nicht nur wertvolle Nährstoff-Lieferanten, aus ihnen lassen sich zahllose leckere Gerichte zaubern, denn Algen können viel mehr, als dass sie die allseits beliebten Maki zusammen halten. So werden in der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) Algen seit mehr als 5000 Jahren zur Heilung von erhöhtem Blutdruck und zur Blutreinigung eingesetzt.

Auf den Britischen Inseln wurden Algen bereits von Kelten und Gälen geschätzt und zahlreiche Algensorten sind bei vielen Briten bis heute Bestandteil ihrer täglichen Ernährung. Die Küstenbewohner sämtlicher Kontinente schätzen Meeresgemüse nicht nur aufgrund seines Nährstoffreichtums, sondern besonders auch – je nach Zubereitungsart – seines köstlichen Geschmacks wegen.

 

Algen liegen voll im Trend

Spätestens seit vor einigen Jahren der britische Kochstar Jamie Oliver sich vom sympathischen Kumpel in einen wirklich gutaussehenden Mann verwandelt und er diesen Umstand seinem häufigen Verzehr von Meeresalgen zugeschrieben hat, sind Algen auch im Binnenland Österreich nicht nur bei Freunden der Makrobiotik, sondern ganz allgemein, voll im Trend. Ihre optischen und kulinarischen Vorzüge erfreuen sich bei immer mehr Ernährungsbewussten und Feinschmeckern einer wachsenden Beliebtheit.

Was bis heute viele nicht wissen ist: dass Algen geniale Schlankmacher sind! Algen enthalten Nährstoffe im Überfluss und sind sehr kalorienarm, deshalb gelten sie als das Gemüse der Zukunft. Algen sind mehr als zuverlässige Mineralstofflieferanten. Neben Zink und den Vitaminen A, C, E  und B12 versorgen Algen uns mit Jod, einem Spurenelement das in unserer modernen Ernährung selten anzutreffen ist. Jod findet sich in größeren Mengen sonst nur in Fisch und Meeresfrüchten. Da Jod für einen guten Hormonstoffwechsel besonders wichtig ist, begünstigt es somit auch eine schlanke Linie.

Darüber hinaus sind sämtliche Meeresgemüse reich an Chlorophyll. Chlorophyll ist jenes Farbpigment, das für die Grünfärbung von Pflanzen verantwortlich ist. Je mehr Chlorophyll ein Lebensmittel enthält, desto gesünder ist es. Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass der grüne Pflanzenfarbstoff Chlorophyll mit dem roten Blutfarbstoff Hämoglobin fast ident ist. Die beiden unterscheiden sich nur durch ein einziges Molekül, nämlich einem Magnesiummolekül im Chlorophyll und einem Eisenmolekül im Hämoglobin.

Die positive Wirkung, die Algen auf ihren Magen und Darm haben sind wissenschaftlich belegt, ebenso hat die Wissenschaft heraus gefunden, dass Algen unsere Abwehrkräfte gegen Viren und Bakterien stärken. Die lang gehegte Vermutung, dass ein häufiger Genuss von Meeresgemüse der Schlüssel der extrem niedrigen Brustkrebsrate bei japanischen Frauen ist, ist mittlerweile ebenfalls wissenschaftlich belegt.