Tonkeimer

29,30  inkl. Mwst

29,39  / stk.

Tonkeimer haben den Vorteil, dass sie dem Keimvorgang unter der Erde am nächsten kommen. Im Gegensatz zu Kunststoffkeimern bergen sie auch kein Risiko, dass die Wurzelsäure den Kunstoffhärter herauslösen könnte. Unsere Tonkeimer sind sehr ansprechend im Design und leuchten in einem warmen Gelb. Sie sind platzsparend und passen mit Sicherheit auf jede Fensterbank.

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Beschreibung

NATURGARTEN Tonkeimer

Tonkeimer haben den Vorteil, dass sie dem Keimvorgang unter der Erde am nächsten kommen. Im Gegensatz zu Kunststoffkeimern bergen sie auch kein Risiko, dass die Wurzelsäure den Kunstoffhärter herauslösen könnte. Unsere Tonkeimer sind sehr ansprechend im Design und leuchten in einem warmen Gelb. Sie sind platzsparend und passen mit Sicherheit auf jede Fensterbank.

Warum selbst Keimsaaten ziehen?

Vor allem in der Winterzeit ist das Ziehen von Sprossen eine effektive und preiswerte Methode, vitamin- und mineralstoffreiches Gemüse zu bekommen. Fast jede Keimsaat enthält Vitamin A, B1, B2 und C und an Mineralstoffen vor allem Phosphor, Kalzium, Eisen und Kupfer. Während des Keimprozesses erwachen die schlummernden Lebenskräfte des Samenkorns und kommen zu ihrer vollen Entfaltung. Durch ihre hohe Enzymkonzentration sind Keimlinge auch sehr hilfreich zur Anregung des Stoffwechsels.

Handhabung des Tonkeimer

  • Zuerst muss man die Samen waschen und mit der dreifachen Menge an Wasser einweichen. Dazu kann man gleich die sogenannte Abtropftasse des Tonkeimers verwenden. Kleine Samen werden für circa 4 Stunden, Getreide und Hülsenfrüchte bis zu 15 Stunden eingeweicht.
  • Nach der Einweichzeit werden sie in der untersten Keimtasse so ausgebreitet, dass diese nur bodenvoll gefüllt ist. Das überschüssige Einweichwasser entweicht in die Abtropftasse, wo es nach dem Vorgang abgeschüttet werden kann.
  • Dann kann die Abtropftasse gleich wieder als Einweichtasse für die nächste Keimsaat verwendet werden. Wenn man täglich ernten möchte, sollte man auch täglich eine neue Keimsaat einweichen.
  • Der Tonkeimer entwickelt im Dunkeln bei einer Zimmertemperatur von etwa 20°C optimale Keime.
  • Zwei Mal am Tag werden die Keimlinge mit frischem Wasser richtig durchgespült. Dazu können sie mit der Tasse unter den Wasserhahn gehalten werden, oder man gießt eine ausreichende Menge an frischen Wasser über die Tasse.
  • Wenn man mehrere Etagen befüllt hat, tropft das Wasser durch die Löcher in die unteren Keimtassen und sammelt sich schlussendlich in der Abtropftasse. Dort wird es dann abgegossen. Somit gewährt man den Samen genügend Feuchtigkeit und vermeidet eine unerwünschte Schimmelbildung.
  • Nach ein paar Tagen sind die Sprossen fertig. Grundsätzlich kann man Keimlinge dann ernten, wenn sie einem am besten schmecken. Die letzten zwei Tage kann man sie auch zur Chlorophyllanreicherung dem direkten Sonnenlicht (auf der Fensterbank) aussetzen.
  • Bevor man sie essen kann, werden die Sprossen gründlich mit frischem Wasser gewaschen. Um das gesamte Reichtum an Nährstoffen die diese Sprossen mitbringen zu erhalten, sollten die Keimlinge roh gegessen werden. Wenn Sie jede Gefahrenquelle vermeiden wollen, können Sie die Keimlinge auch kurz blanchieren.
  • Bitte vertrauen Sie beim Ziehen von Sprossen immer auch nach ihren eigenen Sinnen. Schauen die Keimlinge seltsam aus oder haben einen unangenehmen Geruch, dann bitte nicht verwenden.

Welche Keimsaaten kann man verwenden?

Alfalfa (auch unter dem Namen Luzerne bekannt) ist eine bekannt Kleeart und gilt als Königin der Sprossen. Ihr Keimling ist im Wuchs der Kresse ähnlich, aber milder im Geschmack. Es ist das kleinste Samenkorn mit dem größten Gehalt an Mineralstoffen.

Bockshornklee wurde bereits im Mittelalter angebaut, geriet danach jedoch wieder für lange Zeit in Vergessenheit. Ätherische Öle verleihen der Keimsaat einen herben aromatischen Geruch und Geschmack. Früher war Bockshornklee als Kräftigungsmittel und als Appetitanreger bekannt.

Dinkel, man sagt ihm auch ordnende Kräfte nach. Die Keime enthalten auch Magnesium, Vitamin E und Patothensäure.

Kresse – sie ist wohl die beliebteste Keimsaat in unserer Region. Kresse ist für ihre blutreinigende Wirkung bekannt. Sie ist reich an Calcium, Vitamin A und C.

Linsen gelten neben Getreide als älteste Kulturpflanzen des Menschen. Sie enthalten Vitamin B3, B6, B12, E und Magnesium, Zink, Fluor und Selen.

Mungbohnen sind auch als grüne Sojabohnen bekannt. Die Keime sind gut verträglich und nicht säurebildend.

Weisser Rettich ist ein würzig scharfer Spross und belebt den Geschmack in jeder Salatmischung. Mit der Keimdauer nimmt auch die Schärfe zu. Rettichkeimlinge sind bekannt als appetitanregend und harntreibend.

Radieschen enthalten weniger scharfe Senföle und sind deshalb milder als Rettichsprossen.

Rucola – die scharfen Samen können sowohl als Gewürz aber vor allem als Sprossen genutzt werden.

Mögliche Fehlerquellen

  • Um ein gutes Ergebnis zu erzielen, sortiert man gebrochene oder verletze Samen schon vor dem Keimen aus. Wenn sie nach dem Einweichen nicht schön aufgequollen sind, am Besten gleich weg geben.
  • Wenn die Keimgeräte zu voll gefüllt werden oder das Wässern vergessen wird, kann es zu Schimmelbildung kommen.
  • Direktes Sonnenlicht trocknet die Keime aus.
  • Manchmal ist auch der Standort des Tonkeimers die Ursache von Problemen. Man kann die Keimversuche auf verschiedenen Plätzen ausprobieren. Besonders wichtig ist es, immer im Dunkeln (Deckel des Tonkeimers zumachen) anzukeimen.

Zusätzliche Information

Gewicht 2 kg

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