Acryllamid

Schwedische Wissenschaftler haben die Substanz Acrylamid in stärkehaltigen und hoch erhitzten Nahrungsmitteln gefunden. Acrylamid entsteht beim Bräunungsprozess sowohl bei der industriellen als auch bei der häuslichen Verarbeitung, wie beim Backen, Braten, Frittieren und Grillen, nicht aber beim Kochen, Dünsten oder Garen über Wasserdampf. Außerdem wird die Höhe des Stoffes durch verschiedene Faktoren beeinflusst: Temperatur, Wassergehalt sowie Eiweiß- und Zuckerbausteine. Weitere Zusammenhänge bzgl. der Entstehung sind noch nicht hinreichend aufgeklärt. Bisher gibt es keine veröffentlichten Grenzwerte für Acrylamid. Experten raten allerdings bei einem Wert von >1000yg/kg Maßnahmen zur Verringerung des Gehaltes einzuleiten.

Untersuchte Produkte, die der Naturgarten anbietet liegen bei Reiswaffel (50), Cornflakes (30), Rohrzucker (30).

Da das Thema Acrylamid, vor allem das Gesundheitsrisiko für den Menschen, zur Zeit noch nicht vollständig aufgeklärt ist, empfehlen wir nach wie vor eine ausgewogene Mischkost: Getreide (40-60%) und frisches Obst sowie leicht gedünstetes Gemüse (60-40%) zu sich zu nehmen. Experten der WHO raten täglich mindestens 4-6 Portionen frisches Obst und Gemüse zu sich zu nehmen.