Aktuelle Analyse der radioaktiven Belastungen japanischer Lebensmittel

Wir sind bemüht Ihnen die Situation der von uns, von Behörden und unabhängigen Instituten angeforderten exakten Messungen radioaktiver Belastungen aller Produkte, die Naturgarten aus Japan importiert für Sie übersichtlich darzustellen. Wählen Sie bitte das unten angeführte Produkt Ihres Interesses und lesen Sie die Messwerte.

Zum besseren Verständnis finden Sie bei jedem Produkt den Namen der unabhängigen Prüfungsstelle, die den Test durchführt hat, sowie das Datum der letzten Untersuchung.

Hier zur Information:

Die maximal erlaubten Grenzwerte in der EU sind gesetzlich geregelt. Sie wurden nach dem REaktorunfall von Tschnobyll dramatisch erhöht und liegen nach wie vor bei:

Caesium 137:  bei  maximal 600 Bq (Becquerel je kg*)

Caesium 134:  bei  maximal 600 Bq

Iodin 121:        bei maximal 2000 Bq

Der Gesetzgeber hat von dieser Regelung die Höchstwerte für Caesium (C-137 und C 134) für Babynahrungen und Milch ausgenommen und sie mit maximal 370 Bq/kg festgelegt.

Lesen Sie bitte mehr darüber: http://umweltinstitut.org/radioaktivitat/20-jahre-tschernobyl/eu-grenzwerte-und-radioaktive-belastung-von-lebensmitteln-69.html

* 1Bq = 1 s−1 (d.h.: ein Becquerel entspricht einem radioaktiven Zerfall pro Sekunde).

Produkte die diese maximalen Grenzwerte überschreiten dürfen in der EU nicht in Verkehr gebracht werden. Dessen ungeachtet wurden in den letzten Jahrzehnten diese Grenzwerte in Europa mehrmals überschritten. Der Grund liegt darin, dass die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ein Problem darstellt, das uns noch viele Jahrzehnte belasten wird.

 

Wie Sie aber aus unseren nachfolgenden Dokumentationen all unserer Produkte entnehmen können, die wir aus Japan importieren, lagen und liegen unsere Importe aus Japan bei wniger als nur 4 % der erlaubten Werte in der EU.

Außerdem haben wir in der kritischesten Zeit - ehe uns alle Kontaminationen der Waren vorlagen - vorsichtshalber nur Waren aus Japan importiert, die aus überdachten Lagern und Ernten vor dem März 2011 stammten, wo diese Produkte folglich zu keiner Stunde möglichen Kontaminationen von Fukushima ausgehend ausgesetzt waren.

 

Erklärungen zu den angegebenen Werten:

Wenn Sie bei allen Produkten den Hinweis „nicht entdeckt (not detected)“ lesen, dann besagt dieser, dass das Produkt verkehrsfähig ist, d.h. verkauft und genossen werden kann. Nebenbei finden Sie dann die genauen Messwerte des Produktes. 

Zusammenfassung:

Gemessen an den gesetzlich festgesetzten maximalen Grenzwerten der EU liegt die Radioaktivität der von Naturgarten importierten Lebensmittel zwischen 1 und 20 Bq/kg oder unter 4 % der Grenzwerte der EU. Damit liegen die gemessenen Kontaminationen unserer Importe aus Japan extrem niedrig, selbst gegenüber vergleichbarer Waren die in Europa geerntet wurden und werden.

Wundern wir uns also nicht, wenn, aufgrund der Explosion des Kernkraftwerkes Tschernobyl, Lebensmittel aus Europa teilweise wesentlich stärker belastet sind. (Vergleichen Sie dazu bitte bis 370 Bq erlaubte Kontaminationen für Kindernahrung gegenüber Werten von 20 Bq und darunter der von uns importieren japanischen Produkte).

 

Im nachfolgenden Beispiel finden Sie eine Mustertabelle, die die tatsächlichen Messwerte in Bq/kg ausweist und wo daneben auch die Messmethode angegeben ist:

Durchgeführt von Japan Food Research Laboratories, Tokyo, Japan vom TT.MM.JJ

Test                                        Ergebnis                     Bq/kg                          Messmethode

Radioaktive Nuclide                   -                               --                    y—ray spectrometer

Caesium 137                          not detected               7,5 Bq/kg        Messzeit 1000 Sekunden

Caesium 134                          nicht entdeckt             6,1 Bq/kg        Messzeit 1000 Sekunden

Iodine 121                              nicht entdeckt             20 Bq/kg         Messzeit 1000 Sekunden

 

Warum kann Naturgarten Waren aus Japan Waren anbieten mit extrem niedrigen radioaktiven Belastungen?

Erst einmal kenne ich, Gerhard Pierer, Geschäftsführer der Naturgarten GmbH, Japan seit den 70er  Jahren des vorigen Jahrhunderts gut. Zweitens haben wir unsere Produkte schon immer von Lieferanten bezogen, die außerhalb der stark von Industrie belasteten Zone zwischen Fukushima – Tokyo - Osaka gelegen sind. Wir führen also Waren, von den viel wärmeren Gegenden Japans, die sich mindestens 500 km und bis 1.500 km südlich von Fukushima befinden. Weiters verladen wir unsere Container nicht vom Hafen Yokohama, der in der Nähe von Tokyo, also viel nördlicher liegt, sondern vom Hafen Kobe, der in der Nähe von Osaka liegt.

 

Alle Messdaten, die wir von unabhängiger Seite aus Japan, ferner von unseren Produzenten und letztlich von Untersuchungen in Österreich erhalten, zeigen deutlich, dass aus dem Reaktorunfall von Fukushima praktisch keine Belastungen objektiv festgestellt wurden. Gemessen wurden dabei Daten von Luft – Wasser und Erde.

 

Auch wenn diese guten Ergebnisse bis heute vorliegen, bleiben wir wachsam, um unter allen Umständen zu vermeiden, dass Waren den weiten Schiffsweg von Japan nach Europa zurücklegen, die dann von unserer Qualitätskontrolle abgelehnt werden müssten. Deshalb arbeiten wir intensiv mit Firmen in Japan zusammen, die uns lange vor der Verladung ihrer Produkte exakte Werte von jedem Paket zur Verfügung stellen müssen. Dies sind sehr aufwendige Vorgangsweisen, aber diese dienen Ihrer und unserer Sicherheit.

Messungen der Behörde Japan Food Research Laboratories, Tokyo, Japan die wir auf unserer Homepage veröffentlichen bestätigen auch andere Messresultate von die von unseren Produzenten in Auftrag gegeben und uns überlassen werden, sowie auch Nachkontrollen Österreichischer Behörden. Die angegebenen Messwerte sind folglich mehrfach abgesichert.